Seit 1. Oktober 2026 müssen Händler mit einer Verkaufsfläche ab 25 m² sehr kleine Elektroaltgeräte, die Batterien enthalten, kostenlos und ohne Neukauf eines gleichwertigen Produkts zurücknehmen. Die Verpflichtung schafft zusätzliche Rückgabemöglichkeiten für Konsument:innen und betrifft Geräte aus dem privaten Haushalt.
Die am 22. Juli 2026 kundgemachte Novelle der Elektroaltgeräteverordnung (EAG-VO) ergänzt die bestehende Rücknahmeverpflichtung im Handel. Für Konsument:innen wird es dadurch einfacher, ausgediente Kleingeräte mit enthaltener Batterie oder Akku einer fachgerechten Sammlung zuzuführen.
Nach wie vor gilt: Lose Gerätebatterien und kleinere, unbeschädigte Akkus können von Konsument:innen weiterhin kostenlos über Sammelboxen im Handel zurückgegeben werden. Zudem ist die Entsorgung in mehr als 2.000 kommunalen Sammelstellen österreichweit möglich.
Bei Neukauf eines Elektro- oder Elektronikgeräts müssen Händler ein gleichartiges Altgerät aus privaten Haushalten kostenlos zurücknehmen. Dieses aktuell geltende Prinzip wird als 1:1-Rücknahme bezeichnet.
Eine Ausnahme besteht für Geschäfte < 150 m² Verkaufsfläche, wenn Konsument:innen deutlich sichtbar über die Ausnahme von der Rücknahmeverpflichtung im Kassenbereich informiert werden.
Ab 1. Oktober 2026 gilt zusätzlich die 0:1-Rücknahme in Geschäftslokalen mit einer Verkaufsfläche ≥ 25 m². Sie verpflichtet Händler zur kostenlosen Rücknahme eines sehr kleinen Gerätes mit Batterien oder Akku, unabhängig vom Kauf eines Neugeräts.
Als „sehr klein“ gelten Geräte, bei denen keine äußere Abmessung > 25 cm beträgt wie:
Die Rücknahmepflicht gilt ausschließlich für Elektrogeräte aus dem Privatbereich. Händler müssen nur jene Gerätearten zurücknehmen, die sie selbst vertreiben. Die Rücknahme ist auf haushaltsübliche Mengen begrenzt.
Das bedeutet: Ein Spielwarengeschäft, das batteriebetriebenes Spielzeug anbietet, ist nicht zur Rücknahme elektrischer Zahnbürsten verpflichtet, wenn es diese Geräteart nicht selbst verkauft.
Die zusätzlichen Rückgabemöglichkeiten sollen die Batteriesammlung in Österreich stärken, zur Erreichung der EU-Sammelquoten beitragen und die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe ermöglichen. Die fachgerechte Entsorgung trägt zu einer sicheren Abfallwirtschaft bei, vermeidet Fehlwürfe in den Restmüll und minimiert Brandrisiken.
Gerne unterstützt UFH seine Kunden bei Fragen zu den neuen Verpflichtungen und informiert über Sammel- und Entsorgungsmöglichkeiten.
Weiterführende Informationen: https://www.wko.at/information-consulting/entsorgungs-ressourcenmanagement/eag-vo-novelle-2026-kundgemacht
Vom 12. bis 17. Oktober 2026 rücken Gemeinden, Städte und Abfallwirtschaftsverbände im Rahmen der regionalen „Aktionswoche gegen Batteriebrände“ die sichere Entsorgung und richtige Sammlung von Batterien und Akkus in den Mittelpunkt. Begleitet wir die Initiative von einem österreichweiten Gewinnspiel.
Batterien und Akkus versorgen zahlreiche Alltagsgeräte mit Energie – von elektrischen Zahnbürsten über kabellose Kopfhörer bis hin zu Powerbanks. Auch in Spielzeug, elektronischen Grußkarten oder E-Zigaretten sind sie enthalten, ohne auf den ersten Blick erkennbar zu sein. Sie können beim Aussortieren ausgedienter Geräte leicht übersehen werden.
Batterien und Akkus sind wertvolle Alltagshelfer. Am Ende ihrer Lebensdauer ist jedoch besondere Sorgfalt gefragt. Lithium-Batterien und -Akkus müssen getrennt gesammelt werden und dürfen weder im Restmüll noch in Sammelbehältern für Papier, Kunststoff („Gelber Sack“) oder Textilien landen. Werden sie falsch entsorgt, können sie durch mechanischen Druck in Müllfahrzeugen oder Sortieranlagen beschädigt werden. Die Temperatur im Inneren kann stark ansteigen und Brände verursachen.
Die getrennte Sammlung minimiert Risiken und sichert die regionale Entsorgungsinfrastruktur. Die anschließende fachgerechte Behandlung schützt Mensch und Umwelt vor Schadstoffen wie Quecksilber, Blei oder Cadmium. Sie ermöglicht, wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen, die für die Herstellung neuer Produkte genutzt werden.
In Österreich stehen mehr als 2.000 kommunale Sammelstellen für die Rückgabe von Batterien und Akkus zur Verfügung. Auch im Handel können Konsument:innen diese kostenlos in den dafür vorgesehenen Sammelboxen abgeben.
Beschädigte, aufgeblähte oder größere Lithium-Akkus gehören direkt zur kommunalen Sammelstelle und sollten dem Fachpersonal übergeben werden. Hier gilt: Ist ein Akku fest im Gerät verbaut, darf er keinesfalls gewaltsam entfernt werden. In diesem Fall wird das gesamte Gerät zur Sammelstelle gebracht.
Die österreichweite Informationskampagne „Hermit Leer“ wurde auf Initiative der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK) und des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) mit Partnern wie UFH ins Leben gerufen. Die zentrale Botschaft lautet: Batterien und Akkus niemals in den Müll. Brandgefahr.
Während der „Aktionswoche gegen Batteriebrände“ wird diese Botschaft mit breiter Unterstützung der österreichischen Kommunen und der Entsorgungswirtschaft direkt vor Ort sichtbar gemacht und trägt zu einer sicheren Abfallwirtschaft bei.
Wer vom 12. bis 17. Oktober 2026 Batterien oder Akkus an einer teilnehmenden Sammelstelle in Österreich abgibt, kann an einem kostenlosen Gewinnspiel teilnehmen:
Weitere Informationen zur Aktionswoche und Teilnahmebedingungen: www.hermitleer.at
Mehr als 161.000 Tonnen Elektroaltgeräte wurden 2025 in Österreich gesammelt, so viel wie nie zuvor. Das zeigt die aktuelle Jahresbilanz der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle Austria GmbH (EAK).
Die getrennte Sammlung ausgedienter Geräte ist damit im Alltag bereits fest verankert. Mit rund 17 Kilogramm pro Kopf zählt Österreich zu den europäischen Spitzenreitern. Bei Elektro- und Elektronikaltgeräten aus Haushalten stieg die erfasste Menge gegenüber dem Vorjahr um 0,32 Prozent.
Wie gut Österreich im europäischen Vergleich abschneidet, zeigt auch die Sammelquote: Nach einer aktualisierten EU-Berechnungsmethode liegt sie vorläufig bei rund 90 Prozent und damit über der Mindestvorgabe von 85 Prozent. Die neue Methode berücksichtigt die Nutzungsdauer langlebiger Geräte wie Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen besser. So wird die österreichische Sammelleistung realistischer abgebildet.
Dieser Erfolg ist das Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit von Gemeinden, Abfallwirtschaftsverbänden, Handel sowie allen Akteur:innen entlang der Sammel- und Verwertungskette. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass ausgediente Geräte einfach zurückgegeben, gesammelt und verwertet werden. Österreich verfügt dabei über eines der dichtesten Sammelnetze Europas. Konsument:innen stehen mehr als 2.000 kommunale Sammelstellen und eine Vielzahl gewerblicher Rückgabestellen zur Verfügung.
Damit die richtige Entsorgung gelingt, muss die Rückgabe einfach und so niederschwellig wie möglich sein. Seit 1. Oktober 2026 gelten im Handel erweiterte Rücknahmepflichten: Geschäfte mit mindestens 25 m² Verkaufsfläche müssen sehr kleine, batteriehaltige Elektroaltgeräte aus privaten Haushalten kostenlos und ohne Neukauf zurücknehmen. Voraussetzung ist, dass keine äußere Abmessung des Geräts mehr als 25 Zentimeter beträgt. Die Pflicht gilt für Gerätearten und Mengen, die im jeweiligen Geschäft üblicherweise verkauft werden.
Das österreichische Sammelsystem kann langfristig nur dann erfolgreich bleiben, wenn für alle Marktteilnehmer:innen dieselben Regeln gelten. Dazu gehört, dass alle ihre gesetzlichen Verpflichtungen erfüllen und sich an den Kosten der Sammlung und Verwertung beteiligen, auch Anbieter im grenzüberschreitenden Onlinehandel. Das stärkt das Sammelsystem und schafft faire Bedingungen für den heimischen Handel.
Um das hohe Sammelniveau zu halten, ist die Unterstützung der Bevölkerung entscheidend. Gemeinsam mit der EAK ruft UFH daher auf, Elektroaltgeräte und Altbatterien ausschließlich über die vorgesehenen Sammelsysteme zu entsorgen. Jede korrekt entsorgte Batterie und jedes fachgerecht abgegebene Elektroaltgerät leisten einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft, zur Schonung wertvoller Ressourcen sowie zur Sicherheit von Mensch, Umwelt und Infrastruktur.
Weiterführende Infos zur erweiterten Rücknahme im Handel: https://ufh.at/eag-novelle-neue-pflichten-im-handel-ab-1-oktober-2026/
Das Frühjahr markiert den Start in die Fahrradsaison – und E‑Bikes werden wieder verstärkt genutzt. Wichtig ist ein bewusster Umgang mit dem E-Bike-Akku, damit er zuverlässig und sicher funktioniert.
Ob beim Parken in der Sonne, beim Laden nach einer Fahrt oder beim Transport im Auto: Hohe Temperaturen belasten den im E-Bike enthaltenen Lithium-Ionen-Akku. Das kann zu Schäden oder Sicherheitsrisiken führen. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich dem wirksam vorbeugen.
Schon kleine Anpassungen im Alltag leisten einen wichtigen Beitrag, damit Lithium‑Ionen‑Akkus langfristig einsatzbereit bleiben.
Ein bewusster Umgang verlängert die Nutzungsdauer des Akkus und erhöht die Sicherheit. Hier gilt:
Der richtige Umgang schont Ressourcen und trägt dazu bei, dass die im Akku enthaltenen Rohstoffe wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden. Für ein korrektes End‑of‑Life‑Management ist die fachgerechte Entsorgung entscheidend: Ausgediente Akkus können in mehr als 2.000 kommunalen Sammelstellen oder im Handel kostenlos abgegeben werden.
Seit 2026 zählen Lithium‑Ionen‑Akkus zur Kategorie der Batterien für leichte Verkehrsmittel (LV‑Batterien). Wurden sie zuvor mit anderen Gerätebatterien gesammelt, werden sie nun getrennt erfasst. Diese Umstellung erhöht die Sicherheit, verbessert die Sortierung und trägt wesentlich zur Rückgewinnung wertvoller Materialien bei.
Bewusste Nutzung, Sicherheit und Ressourcenschonung sind eng miteinander verbunden. Wer E‑Bike‑Akkus vor Hitze schützt und am Ende fachgerecht zurückgibt, sorgt für einen sicheren Betrieb und trägt dazu bei, dass wertvolle Rohstoffe im Kreislauf gehalten werden.
Photovoltaik gilt als zentrale Säule der Energiewende. 2025 erreichte Österreich einen neuen Meilenstein: 9.782 MW PV-Leistung waren bis Jahresende installiert (E-Control 2026). Nach Jahren des dynamischen Ausbaus rückt nun die Frage in den Fokus: Wie kann Solarenergie noch effizienter erzeugt, genutzt und in bestehende Energiesysteme integriert werden?
Das Wachstum der PV-Branche bringt neue Anforderungen mit sich: Bestehende Flächen sind begrenzt verfügbar, Stromnetze müssen stärker integriert gedacht werden und immer mehr Module erreichen in den kommenden Jahren das Ende ihrer Nutzungsdauer. Drei Entwicklungen verdeutlichen, welche Themen die Branche 2026 bewegen.
Effizienz gilt als einer der wichtigsten Innovationstreiber der Photovoltaik. Der Grund liegt auf der Hand: Bestehende Flächen sind begrenzt verfügbar. Gerade auf Dächern, Fassaden, landwirtschaftlich genutzten Bereichen oder in dicht besiedelten Regionen ist daher entscheidend, wie viel Strom pro Quadratmeter erzeugt werden kann.
Siliziumzellen bilden seit Jahrzehnten die technologische Basis der Photovoltaik und wurden stetig weiterentwickelt. Nun richtet sich der Blick verstärkt auf neue Generationen wie Perowskit-Silizium-Tandemzellen. Sie kombinieren unterschiedliche Halbleiterschichten und können dadurch mehr Bereiche des Sonnenlichts nutzen als klassische Solarzellen. Das ermöglicht, den Wirkungsgrad weiter zu steigern und auf gleicher Fläche mehr Strom zu erzeugen.
Der PV-Ausbau verändert die Frage nach geeigneten Standorten. Umso wichtiger ist es nun, bestehende Strukturen bestmöglich einzubinden. Agri-Photovoltaik zeigt diesen Wandel besonders deutlich. Landwirtschaftliche Flächen werden dabei doppelt genutzt: für die Lebensmittelproduktion und für die Stromerzeugung. Je nach Standort und Anlagendesign können PV-Module zusätzlich Schutz vor Hitze, intensiver Sonneneinstrahlung oder Hagel bieten. Damit wird Agri-PV vor allem dort interessant, wo Energieproduktion, Klimaanpassung und Flächeneffizienz zusammengedacht werden müssen.
Ähnlich funktioniert die gebäudeintegrierte Photovoltaik, kurz BIPV. Dächer, Fassaden oder Bauteile übernehmen nicht mehr nur Schutz- oder Gestaltungsfunktionen, sondern werden selbst zu Energieträgern. Gebäude entwickeln sich damit vom reinen Stromverbraucher zum aktiven Teil des Energiesystems.
Das Wachstum der PV-Branche rückt den Umgang mit ausgedienten oder defekten Modulen in den Fokus. „Design for Recycling“ setzt deshalb bereits bei der Herstellung an: Produkte sollen so gestaltet werden, dass die Materialien am Ende der Nutzungsdauer besser getrennt und wiederverwertet werden können. Wie groß dieses Potenzial ist, zeigt das österreichische Forschungsprojekt PVReValue: Es untersucht, wie PV-Module künftig so aufbereitet werden, dass mehr als 95 Prozent der Modulmasse recycelt werden können. Wertvolle Ressourcen wie Glas, Metalle und Silizium sollen dadurch effizient zurückgewonnen und dem Rohstoffkreislauf wieder zugeführt werden.
Noch stehen viele Ansätze am Anfang, da PV-Module auf jahrzehntelange Stabilität, Witterungsbeständigkeit und hohe Leistung ausgelegt sind. Diese Langlebigkeit ist eine zentrale Stärke der Technologie, erschwert jedoch das Recycling, weil viele Materialien dauerhaft miteinander verbunden sind.
Die drei Entwicklungen zeigen: Photovoltaik wird zunehmend ganzheitlich betrachtet. Höhere Wirkungsgrade ermöglichen mehr Energie auf derselben Fläche, Agri-PV und BIPV erschließen zusätzliche Nutzungspotenziale und neue Recyclingansätze tragen dazu bei, wertvolle Rohstoffe langfristig im Kreislauf zu halten – ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft.
Lithium-Ionen-Akkus sind aus dem Alltag nicht wegzudenken – von kabellosen Kopfhörern bis hin zum smarten E-Werkzeug. Werden sie jedoch unsachgemäß gelagert oder falsch entsorgt, können sie zur Brandgefahr werden. Genau hier setzt die österreichweite Informationskampagne „Her mit Leer II“ an, die seit April 2026 erneut Bewusstsein für die richtige Entsorgung schafft.
Jährlich landen in Österreich rund drei Millionen Lithium-Batterien und -Akkus fälschlicherweise im Restmüll. Das birgt Risiken: Hitze, Feuchtigkeit oder Beschädigungen können Brände auslösen – sowohl in Entsorgungs- und Recyclingbetrieben als auch im privaten Umfeld zu Hause. Die zentrale Botschaft der Kampagne ist klar: Die Sensibilisierung der Bevölkerung für die korrekte Rückgabe von Batterien, insbesondere Lithium-Akkus, ist entscheidend.
Nach der erfolgreichen ersten Phase von 2021 bis 2024 wird „Her mit Leer“ nun österreichweit fortgesetzt. „Her mit Leer II“ setzt auf klare Informationen, eine hohe Wiedererkennung und niederschwellige Ansprache, um Konsument:innen für die richtige Entsorgung von Batterien und Akkus zu sensibilisieren. Ziel ist es, Menschen genau dort zu erreichen, wo Entsorgungsentscheidungen getroffen werden: im Alltag.
Die Kampagne setzt daher nicht nur auf Information, sondern verweist auch auf konkrete Möglichkeiten zur sicheren Entsorgung. In Österreich stehen hierfür mehr als 2.000 kommunale Sammelstellen sowie zusätzliche Rückgabemöglichkeiten im Handel zur Verfügung. Batterien und Akkus können dort einfach und kostenlos abgegeben werden – unabhängig davon, wo sie gekauft wurden. Damit ist die Rückgabe wohnortnah, flexibel und gut in den Alltag integrierbar.
Richtig entsorgte Batterien und Akkus reduzieren nicht nur Brandrisiken, sondern ermöglichen auch die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe wie Lithium, Blei oder Cadmium. Diese können – je nach Material – für neue Produkte und industrielle Anwendungen genutzt werden. Damit leistet jede korrekt entsorgte Batterie einen Beitrag zu Sicherheit, Kreislaufwirtschaft sowie dem Klima- und Umweltschutz.
Getragen wird die Initiative von dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) sowie Kommunen, dem Handel, der Entsorgungswirtschaft und den österreichischen Sammel- und Verwertungssystemen. Gemeinsam haben die Beteiligten ein zentrales Ziel: eine gelebte Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.
UFH unterstützt die Initiative „Her mit Leer II“ als Teil dieses Netzwerks für eine verantwortungsvolle und zukunftsfähige Entsorgung von Batterien und Akkus in Österreich.
Mehr Informationen zur Kampagne „Her mit Leer II“: https://hermitleer.at/
Gesetzliche Anpassungen wie die EU-Batterienverordnung erfordern eine Aktualisierung des UFH-Portfolios für Batterien und Stromspeicher. Gleichzeitig optimiert UFH seine PV-Dienstleistungen und bietet Kunden damit ein umfassendes Gesamtangebot.
Als österreichweites Sammel- und Verwertungssystem für Elektroaltgeräte und Batterien unterstützt UFH Unternehmen seit vielen Jahren dabei, ihre gesetzlichen Verpflichtungen effizient und rechtskonform zu erfüllen. Um die Anforderungen im Rahmen der EU‑Batterienverordnung sicher und nachhaltig umzusetzen, folgt 2026 der nächste konsequente Schritt: die Integration neuer Batteriekategorien und ein erweitertes Angebot für Photovoltaik. Damit unterstützt UFH Betriebe bei der rechtssicheren Erfüllung ihrer Pflichten.
Ab 2026 umfasst das Portfolio zusätzlich folgende Batteriekategorien:
Für Erstinverkehrbringer von Industrie‑ und Elektrofahrzeugbatterien bietet UFH 2 Optionen:
Diese Services ermöglichen eine passgenaue Teilnahme am Sammel- und Verwertungssystem, abhängig vom individuellen Bedarf.
Wer in Österreich PV‑Module, Wechselrichter oder PV‑Stromspeicher herstellt, importiert, verkauft oder verbaut, gilt als Hersteller und muss gesetzliche Vorgaben erfüllen – von der Registrierung über die laufende Meldung bis hin zur Rücknahme und fachgerechten Entsorgung.
Basierend auf diesen Rahmenbedingungen erweitert UFH sein Dienstleistungsangebot im PV‑Bereich, um Unternehmen noch gezielter über den gesamten Prozess zu unterstützen.
UFH bietet künftig 2 Optionen für gewerbliche PV‑Module:
Ob Produzent, Fachhändler, Versandhändler, Planer, Elektriker oder Installateur: UFH unterstützt Betriebe dabei, die neuen Verpflichtungen effizient und rechtssicher zu erfüllen. Mit klaren Strukturen und langjähriger Erfahrung schaffen wir Vertrauen und sorgen für eine gesetzeskonforme Abwicklung im Batterie‑ und PV‑Bereich.
Das aktuelle PV‑Infoblatt als PDF‑Download finden Sie hier:
Batterien sind ein zentraler Baustein der Energiewende – sei es in der E-Mobilität, in Speichersystemen für erneuerbare Energie oder für digitale Technologien im Alltag. Damit sie den steigenden Anforderungen gerecht werden, arbeiten Forscher:innen europaweit an neuen Lösungen, die leistungsfähiger, sicherer und ressourcenschonender sind.
Lithium‑Ionen‑Batterien haben in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte ermöglicht – ob in Smartphones, E-Werkzeugen oder nachhaltiger Mobilität. Gleichzeitig wächst mit dem Ausbau erneuerbarer Energien der Bedarf rasant: Laut einer aktuellen Prognose des Fraunhofer-Instituts wird die Nachfrage in Europa bis 2030 auf über 1.000 GWh steigen – und erreicht damit mehr als das Zehnfache der aktuellen Kapazität. Um diesen Bedarf langfristig zu decken und Rohstoffe effizienter zu nutzen, sind innovative Lösungen wesentlich.
Genau hier setzt die europäische Batterieforschung an – mit Ansätzen, die neue Einsatzbereiche erschließen und bestehende Systeme erweitern. Besonders im Fokus stehen drei Technologien für eine moderne Energieversorgung der Zukunft.
Schwefel ist in Europa weit verbreitet und kommt etwa in Gips oder als industrielles Nebenprodukt vor. Als Bestandteil der Kathode – also jenem Teil der Batterie, der beim Entladen Elektronen aufnimmt – bietet er eine besonders hohe Energiedichte. Durch sein geringes Gewicht kann Schwefel beim Laden viele Elektronen aufnehmen und beim Entladen in großer Menge wieder abgeben – ein klarer Vorteil gegenüber klassischen Systemen. Dadurch eignen sich Lithium‑Schwefel‑Batterien ideal für Drohnen, die Luftfahrt oder kompakte E‑Mobilitätslösungen. Im EU‑Projekt TALISSMAN arbeiten Forscher:innen aktuell daran, Lithium‑Schwefel‑Batterien stabiler, langlebiger und industriell herstellbar zu machen.
Festkörperbatterien kommen ohne flüssige Bestandteile aus und gelten als besonders sicher, kompakt und langlebig. Sie könnten künftig vor allem in der E-Mobilität oder bei stationären Speichern eine wichtige Rolle spielen – dank kurzer Ladezeiten und hoher Zuverlässigkeit. Aktuell besteht jedoch eine zentrale Herausforderung: Die Kontaktstellen im Inneren der Batterie sind noch nicht stabil genug, was die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit begrenzt. Im deutschen Kompetenzcluster FESTBATT der Justus‑Liebig‑Universität Gießen entwickeln Forscher:innen neue Wege für robuste Festkörperbatterien, um sie in die industrielle Anwendung zu überführen.
Diese Batterien nutzen Natrium als Ladungsträger – ein Rohstoff, der weltweit in großen Mengen vorkommt, etwa in Meersalz und natürlichen Salzlagerstätten. Das macht die Technologie kostengünstig, gut verfügbar und nachhaltig. Zwar erreichen Natrium‑Ionen‑Systeme nicht die Energiedichte von Lithium‑Ionen‑Batterien, dafür gelten sie aber als robust und ressourcenschonend. Studien des Fraunhofer-Instituts zeigen, dass sie künftig eine wichtige Ergänzung für Photovoltaik‑Speicher, große stationäre Anlagen und Off‑Grid‑Anwendungen sein könnten – besonders dann, wenn Materialverfügbarkeit, Preisstabilität und Ökologie im Vordergrund stehen.
Europas Forschung zeigt: Die Zukunft der Batterien liegt in ihrer Vielfalt. Neben etablierten Systemen entwickeln sich neue Ansätze wie Lithium‑Schwefel-, Festkörper- und Natrium‑Ionen‑Batterien rasant weiter. Jede dieser Technologien bringt eigene Stärken mit – von einer besonders hohen Energiedichte über erhöhte Sicherheit bis hin zu kostengünstigen und gut verfügbaren Materialien. Für viele dieser Systeme gibt es noch keine etablierten Recyclingprozesse. Umso wichtiger ist es, den Grundsatz „Design for Recycling“ bereits in der Entwicklung mitzudenken, um eine effiziente Wiederverwertung von Sekundär-Rohstoffen am Ende ihrer Lebensdauer zu ermöglichen.
Am 22. und 23. April 2026 findet die Solar Solutions erstmals im Austria Center Vienna statt – Österreichs neue Leitmesse für erneuerbare Energien. Als langjähriger Partner der PV-Branche präsentiert UFH beim Stand H6 sein gesamtes Dienstleistungsangebot rund um Photovoltaik und Batterien – von der Registrierung bis hin zum korrekten End-of-Life-Management.
Die Solar Solutions Wien bietet einen Überblick über technologische Entwicklungen, Markttrends und Rahmenbedingungen der Energiewirtschaft. Im Mittelpunkt stehen vier Schwerpunkte für eine moderne Energieversorgung: aktuelle Speichertechnologien, innovative PV‑Systeme, nachhaltige Gebäudetechnik und professionelle Ladeinfrastruktur. Fachbetriebe wie Installateure, Energieversorger und Planer erhalten damit einen praxisnahen Einblick in aktuelle Lösungen und Geschäftsmodelle einer dynamisch wachsenden Branche.
UFH bringt seine langjährige Erfahrung als Sammel‑ und Verwertungssystem für Elektroaltgeräte und Batterien ein und zeigt, wie ein nachhaltiges End‑of‑Life‑Management gelingt. Besonders relevant sind dabei die Anforderungen der neuen EU‑Batterienverordnung, die steigende Bedeutung von Stromspeichern sowie die sichere, gesetzeskonforme Entsorgung von PV‑Modulen. Gerade im PV‑Bereich wird das End‑of‑Life‑Management zu einem immer wichtigeren Baustein der Herstellerverantwortung – und UFH unterstützt Unternehmen umfassend: von der Registrierung über die laufende Meldung und Sammlung bis hin zur Wiederverwertung.
Unsere Expert:innen sind am Ausstellerstand H6 (Level -1) im Austria Center Vienna persönlich für Sie da und stehen für Gespräche sehr gerne bereit. Besucher:innen können sich direkt über das Dienstleistungsangebot informieren und individuelle Fragen klären.
Die Registrierung zur Messe ist bereits geöffnet.
Informationen und Tickets sind hier verfügbar: www.solarsolutionswien.at/tickets/
Weitere Details zum UFH-Messestand:
https://www.solarsolutionswien.at/ausstellerliste/ufh-69ACB1B2AD.html
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die bundesweite Reparaturförderung kehrt zurück – mit neuem Namen und überarbeiteten Rahmenbedingungen: Ab 12. Jänner 2026 können Konsument:innen wieder Unterstützung für die Reparatur von Haushaltsgeräten beantragen. Die neue „Geräte-Retter-Prämie“ basiert auf bekannten Strukturen, wurde aber gezielt weiterentwickelt.
Der Reparaturbonus wurde 2022 als bundesweite Förderung eingeführt, um Konsument:innen einen Teil der Reparaturkosten für Elektrogeräte zu ersetzen – mit Erfolg: Rund 1,7 Millionen Bons wurden bis Mai 2025 österreichweit eingelöst, besonders häufig für Kaffeemaschinen, Waschmaschinen und Geschirrspüler. Die hohe Nachfrage führte dazu, dass das Budget bereits im Frühjahr dieses Jahres ausgeschöpft war. Das Umweltministerium überarbeitete daraufhin Abläufe und Förderkriterien, um die Prämie langfristig abzusichern.
Die Geräte-Retter-Prämie richtet sich künftig gezielt an klassische Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler, Elektroherde, Staubsauger im Haushalt. Nicht mehr unterstützt werden Smartphones, Tablets, Fahrräder, E-Bikes, Luxus- und Wellnessgeräte sowie bestimmte Unterhaltungselektronik. Damit wird das Förderbudget von 30 Millionen Euro pro Jahr (2026 bis 2028) zielgerichteter eingesetzt.
Die Abwicklung orientiert sich am bisherigen Modell des Reparaturbonus: Anspruchsberechtigt sind Privatpersonen mit Wohnsitz in Österreich. Der Förderbon wird online erstellt und muss innerhalb von drei Wochen bei einem Partnerbetrieb eingelöst werden. Nach vollständiger Bezahlung der Reparatur erfolgt die Rückerstattung direkt auf das angegebene Konto. Gefördert werden 50 Prozent der Kosten für Reparatur, Service oder Wartung, maximal jedoch 130 Euro pro Gerät. Für einen Kostenvoranschlag können zusätzlich bis zu 30 Euro ersetzt werden.
Die neue Prämie stärkt die Reparaturfähigkeit von Haushaltsgeräten und verlängert deren Lebensdauer – ein zentraler Hebel, um Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden. Gleichzeitig profitieren lokale Reparaturbetriebe und Hersteller langlebiger Geräte von diesem Beitrag für eine regionale Wertschöpfung.
Alle Details zur Geräte-Retter-Prämie, die förderfähigen Gerätekategorien sowie die kostenlose Registrierung für Partnerbetriebe sind hier verfügbar: https://www.geraete-retter-praemie.at.
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