Photovoltaik Ausbau übertrifft alle Erwartungen

Photovoltaik boomt in Österreich, die Leistung der PV-Anlagen ist im Jahr 2023 um 68 Prozent gestiegen. Mit zusätzlichen Förderanreizen und begleitenden Maßnahmen unterstützen Bund, Länder und Gemeinden weiteres Wachstum.

Im Jahr 2023 wurden in Österreich zusätzliche PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2,6 Gigawatt neu installiert – mehr als das Doppelte des bisherigen Rekordjahrs 2022. Sonnenstrom wird inzwischen auf mehr als 420.000 Dächern erzeugt. Die Gesamtleistung entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von mehr als 800.000 Haushalten. Ein wesentlicher Grund für den PV-Boom sind die Förderungen für diese nachhaltige Form der Stromerzeugung. Der Bund hat 2023 alle privaten Anträge bewilligt. Insgesamt waren das mehr als 160.000 Förderzusagen für PV-Anlagen mit einem Gesamtvolumen von 600 Millionen Euro.

Ab 2024 Nullsteuer für PV-Anlagen bis 35 Kilowatt-Peak

Um den Ausbau weiter zu beschleunigen, werden 2024 neue Förderakzente gesetzt. So entfällt seit 1. Jänner 2024 für PV-Anlagen bis 35 Kilowatt-Peak (kWp) und den dazugehörigen Speicher die Mehrwertsteuer. Das geschieht automatisch beim Kauf, es ist kein zusätzlicher Antrag notwendig. Für Anlagen, bei denen diese Regelung nicht zur Anwendung kommt, können weiterhin Förderungen über das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) beantragt werden. Dies betrifft etwa PV-Anlagen, die eine höhere Leistung haben oder auf Betriebsgebäuden angebracht werden.

Länder und Gemeinden schaffen zusätzliche Anreize

Neben dem Bund fördern auch Länder und Gemeinden PV-Anlagen. Wien beispielsweise hat das Volumen für Private, Betriebe und Bauträger auf 15 Millionen Euro pro Jahr erhöht. Ziel ist es, bis 2030 ein Viertel aller Haushalte der Stadt mit Sonnenstrom zu versorgen. Im Rahmen seiner Strategie Energieautonomie+ 2030 will das Land Vorarlberg die Photovoltaikfläche verdreifachen. Einen Betrag dazu leisten die erhöhten Landesförderungen für PV-Anlagen auf versiegelten Flächen. Die Leader-Region Traunviertler Alpenvorland mit 21 beteiligten Gemeinden hat im Auftrag des Bezirks Steyr-Land einen Photovoltaik-Leitfaden erstellt. Er bietet eine praxisnahe Grundlage, um den Ausbau von PV-Anlagen effizient und im Einklang mit dem Schutz der wertvollen Bodenressourcen zu planen. Aber auch direkte Maßnahmen von Gemeinden spielen eine Rolle: Die Stadt Graz hat mit dem „Photovoltaik Masterplan Haus Graz“ die Voraussetzung zur großflächigen Umsetzung von städtischen PV-Anlagen geschaffen.

UFH als Partner für Photovoltaik-Entsorgung und -Recycling

Defekte PV-Module, Speicher und elektronisches Zubehör müssen entsprechend der Elektroaltgeräte-Verordnung (EAG-VO) ordnungsgemäß gesammelt und behandelt werden. UFH bietet Herstellern, Importeuren und Händlern von PV-Komponenten eine rechtskonforme Lösung für alle Verpflichtungen in Bezug auf die sachgemäße Entsorgung an.

Weitere Informationen zur PV-Dienstleistung:
https://ufh.at/leistungen/entsorgung-und-entpflichtung/photovoltaik/



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